Nationalparks

Samstag, 11. Februar 2006
Die ursprünglichsten Nationalparks und Wildtierreservate der Welt

Reisen in Botswana ist etwas ganz besonderes. Das Land hat im Laufe der letzten Jahre und Jahrzehnte sich die Entwicklung der touristisch interessanten Reisegebiete im benarchbarten Südafrika und Namibia genau angesehen und viel daraus gelernt.
Im Gegensatz zu dem Tourismuskonzept des Krüger Nationalparks in Südafrika oder des Etosha in Namibia hat man sich in Botswana für einen anderen Umgang mit den eigenen Nationalparks entschieden. Die Devise lautet: Teuer und exklusiv, dafür primitiv in der Ausstattung. Im ersten Moment mag das als Tourismuskonzept eher abschreckend wirken, im nächsten Moment aber offenbaren sich all die Vorzüge, die ein solches Vorgehen innehaben.
Botswana hat unglaublich große Flächen, wie z.B. das Central Kalahari Game Reserve zu Nationalparks gemacht. Das CKGR ist flächenmäßig das größte Game Reserve der Erde und als landschaftlich geschützte Fläche der zweitgrößte Nationalpark der Welt. Dennoch können nur ganz wenig Menschen sich zugleich in diesem Gebiet aufhalten. Die Campsites sind sehr einfach, aber tiptop ordentlich. Sie beinhalten keinerlei Möglichkeit an Wasser oder auch Treibstoff geschweige denn einen Laden zu kommen, dafür bieten sie traumhafte, einmalige Momente in teilweise absoluten Alleinlagen. Durch den Verzicht auf Zäune um die einzelnen Sites fühlt sich der Mensch als einen wirklichen Teil dieser belebten Umwelt. Dieses Gefühl hat natürlich seinen Preis. Nicht nur finanziell darf der Botswana Reisende tief in die Tasche greifen, auch logistisch muss er seine Reise, sollte er sie selber planen, frühzeitig organisieren. All die Nationalparks erfordern lange Vorlaufzeiten bei der Reservierung der Sites.
Botswana hat neben dem CKGR, das Khutse Game Reserve, den Chobe Nationalpark, das Moremi Wildlife Reserve, die Pans (Makgadikgadi, Sowa, Nxai), das Khama Rhino Sanctuary, das Nata Bird Sanctuary, den Transfrontier Kgalagadi Nationalpark (gemeinsam mit Südafrika), sowie natürlich das größte Binnendelta der Welt: das Okavango Delta. Die Nationalparks sind im einzelnen beschrieben.
Autorin: Annette Louis

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Springböcke im CKGR (photo by louis, www.africa-wildtours.com)



www.africa-wildtours.com

   

Savute Game Reserve

 

Okavango Delta Durchschnittlich 8,6 Milliarden Kubikmeter Wasser speisen den Okavango zu Beginn seines Laufes in Angola, ganze drei Prozent davon werden nach 1300 km noch die Stadt Maun im äußersten Südosten des Deltas erreichen. Zwei Prozent werden....

 

Moremi Wildlife Reserve Chief Moremi III hatte als bevorzugtes Jagdrevier Chief`s Island. Diese stellt die größte Insel in dem von unglaublich abwechslungsreicher Landschaft geprägtem Reserve dar. 4872 qkm befinden sich unter Naturschutz. Dies stellt ein Drittel des Deltas mit....

   

Makgadikgadi & Nxai Pan

   

Mashatu Game Reserve

   

Linyanti Reserve

 

Khama Rhino Sanctuary Der Park zeichnet sich durch die Beherbergung der letzten Nashörner Botswanas aus. Eine Privatinitiative und der DWNP riefen den Khama Rhino Sanctuary Trust ins Leben, als sie entdeckten dass die Nashornpopulation in Botswana rapide abnahm.....

 

Chobe National Park In dem Nationalpark, der 1968 gegründet worden ist und mit einer Fläche von 11 698 qkm der drittgrößte des Landes ist, vereinen sich vier gänzlich verschiedene Landschaftsbereiche. Er grenzt im Norden an den Chobe River.....

 

Central Kalahari Das CKGR ist mit seinen 52 800 qkm größer als Dänemark. Der Norden ist relativ gut erschlossen, der Süden ist bis heute kaum befahrbar und war vor einigen Jahren noch geschlossen. Nach neuen Diamantenfunden bleibt abzuwarten, wie es hier weiter....



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