Wirtschaft

Malawi zählt zu den ärmsten Volkswirtschaften der Welt, das Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf beträgt 142 Euro pro Jahr. Die Wirtschaft hängt von den erheblichen finanziellen Zuschüssen von IWF, der Weltbank und einzelnen Spendernationen ab.

Die Wirtschaft ist überwiegend landwirtschaftlich ausgerichtet, oberstes Ziel ist die flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Mais; 2002 war ein katastrophales Dürrejahr. Der Agrarsektor erbringt fast 40 % vom BIP und fast 90 % von den Exporteinnahmen (exportiert wird hauptsächlich Tabak, gefolgt von Tee und Zuckerrohr).

Bis auf Bauxit verfügt Malawi über keine nennenswerten Bodenschätze. Energie wird hauptsächlich aus Wasserkraft gewonnen.

Nach Angaben des Präsidenten Bingu wa Mutharika vom 17. Oktober 2005 droht in dem afrikanischen Staat eine Hungerkatastrophe, von der 5 Millionen Einwohner bedroht sind. Laut der Regierung habe man 50 Millionen $ für 330.000 t Getreide aus Südafrika bereitgestellt, benötige aber noch 158.000 t, um die Versorgung der Bevölkerung bis zur nächsten Ernte im März bzw. April 2006 garantieren zu können. Dadurch, dass mehr als 14 % der Bevölkerung mit AIDS infiziert sind, fehlt vielen Farmern und Farmarbeitern einfach die Kraft die benötigte Arbeit zu bewerkstelligen.

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