Erongo


Wesentlicher Teil von "Erongo" ist der Bereich an der Süd-Atlantik-Küste, der als Skelett-Küste bekannt wurde, weil dort aufgrund vorgelagerter Untiefen viele Schiffe gestrandet sind und nicht mehr flott gemacht werden konnten. Der ganze Bereich dieser "Skelett-Küste" ist bis auf die ein, zwei nur äußerst gelegentlich einmal vorübergehend Regenwasser führenden, meist eingetrockneten kleinen Flussläufe völlig trocken. Ein Überleben dort ist für Besucher oder Schiffsbrüchige somit nahezu unmöglich. Seit einigen Jahren führt küstenparallel eine breite Pad bis kurz vor die Angola-Grenze, die aber nur von Touristen mit einer speziellen Erlaubnis (Permit), die bei der Ranger-Station in Swakopmund ausgestellt wird, befahren werden darf. Seltene Populationen weißer Wüsten-Elefanten und nahezu ausgestorbener Raubtiere bilden, neben der ungeheuren Weite und Ruhe, das Ziel eines speziellen Tourismus, abseits der bekannten Pfade. Eine Stichstraße hinüber Richtung Etosha-Pfanne, vorbei am "Petrified Forest", dem "versteinerten Wald", ist die einzige durch Menschenhand geschaffene Abwechslung. Weiter südlich jedoch, kurz vor Swakopmund, gibt es noch das "Robbenkap", wo große Robben-Populationen ganzjährig beobachtet werden, weil der hier vorbeiführende vom Südpol her einströmende kalte Benguela-Strom frischen Fisch im Überfluss vorbeiziehen lässt. Auch nachts beobachtbare Trawler aus vielen Ländern weit draußen, jenseits der Sandbänke, die als Untiefen schon viele Schiffe dort stranden ließen, deuten auf die noch ausreichend vorhandenen Fisch-Ressourcen hin. Die Fischerei-Aufsicht Namibias besitzt für die Überwachung ihrer Atlantik-Hoheitsgewässer ein einziges, dazu untermotorisiertes, Patrouillenboot.

Linktipp


Erongo Region – Census Indicators (englisch)

Regions of Namibia (englisch)



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