Fish River Canyon

Wenn die Sonne das halbtrockene Savannengebiet des Südens mit seinen typischen Euphorbien- und Aloengewächsen in ein Meer von Farben verwandelt, kann sich keiner diesem Zauber entziehen. Hier im Süden zeigt sich die Natur dem Besucher von ihrer kreativsten Seite: mit dem Fish River Canyon – nach dem Grand Canyon in den USA der zweitgrößte der Welt. Bis zu 500 m tief fallen die steilen Felsen abrupt vom Plateau ab und bilden eine gewaltige Schlucht von 161 km Länge und 27 km Breite.

Laut der Buschmannlegende entstand der Fisch River Canyon, als der Drache Kouteign Kooru sich auf der Flucht vor Jägern in die Wüste zurückzog und dabei tiefe Furchen in das Land grub. Die wissenschaftliche Erklärung zur Entstehungsgeschichte ist zwar weniger abenteuerlich, aber durchaus bemerkenswert. Zwei Faktoren spielen dabei ein Rolle: Erosion und schwere Bewegungen der Erdkruste. Ganz gleich, welcher Erklärung man den Vorzug gibt, der Fish River Canyon bleibt ein außergewöhnliches Naturschauspiel, von dem man sich auf die am Ostrand des Canyons faszinieren lassen kann. Schon 1962 zum nationalen Monument erklärt, steht er heute zusammen mit der am Ausgang gelegenen Erholungsstätte Ai-Ais und ihren heißen Quellen unter Naturschutz. Eine besondere Herausforderung stellt er für Wanderer dar, die sich jedoch nicht untrainiert auf den beliebten, aber anstrengenden Wanderweg machen sollten. Auch Angler kommen auf ihre Kosten, doch nur in Jahren, in denen der Fish River viel Wasser führt. In Trockenjahren dagegen trocknen viele der tieferen, fischreichen Stellen aus.

(Quelle: Botschaft von Namibia) www.namibia-botschaft.de

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