Namib

Die Wüste, der das Land seinen Namen verdankt, erstreckt sich vom Oranje-Fluss im Süden bis zum Kunene-Fluss im Norden. Egal, wo in der Namib man sich befindet, im Angesicht ihrer schlichten Schönheit und der vielen Kontraste ihrer Landschaften stockt einem der Atem. Die Namib - das ist Sand, Geröll, Stein und Fels in faszinierenden Farben und Mustern.

Beim Blick auf die Karte mag man sich wundern: ein langgezogener Wüstenstreifen direkt am Meer, das doch für reichlich Wolken und Regen sorgen könnte? An der Küste entlang zieht sich jedoch der Benguela-Strom, der ständig kaltes Wasser aus der Antarktis heranschafft. Die darüber liegende Luft ist trocken, kühlt über dem Meer ab und nimmt daher nur wenig Feuchtigkeit auf. Nachts sinkt die Lufttemperatur unter den Taupunkt, so dass dichter Nebel entsteht, der sich ab und zu weit in die Wüste schiebt. Das Leben in der Namib hat sich in den Jahrmillionen angepasst: Es fängt diesen nassen Hauch auf und nutzt ihn.

Die Namib ist eine der ältesten und trockensten Wüsten der Welt. Trotzdem finden sie hier angepasstes Leben: Käfer lassen die neblige Morgenluft an ihrem Körper kondensieren und stehen Kopf, um die herunter rinnenden Tropfen zu trinken. Spinnen rollen in wilder Flucht vor ihrem Erzfeind, einer Wespe, die Sanddünen hinunter. Erleben Sie, wie sehr die Wüste lebt und bestaunen Sie im Sossusvlei das Wechselspiel der Farben auf den höchsten Dünen der Welt.

Mit seinen sanft geschwungenen Dünen, die etwa 60 km ins Inland reichen, und Felskonturen am Horizont wirkt Namibias Süden auf den Besucher wohltuend und inspirierend zugleich. Seine nahezu menschenleeren und weit ausholenden Landschaften sind Meisterwerke der Natur, deren faszinierende Motive jeden Fotografen begeistern.

Hauptattraktion ist das Sossusvlei mit seinen bis zu 325 Meter hohen Dünen. Hier im Herzen der Namib-Wüste, einer der ältesten und trockensten Gebiete der Welt, haben Sand, Wind und Wasser eine Landschaft modelliert, die Künstler und Fotografen aus aller Welt immer wieder aufs Neue anregen. Im Sossusvlei arbeitet die Natur ständig an ihrem zeitlosen Meisterwerk – mit faszinierenden Resultaten. Tag für Tag verändert Wind die Formen der Dünen, zaubert die Sonne ein intensives Farbenspiel aus Rot- und Gelbtönen. In manchen Jahren bringt der Tsauchab-Fluss sein Wasser über den engen Sesriem Canyon bis hinab in die Lehmpfanne des Vleis. Im blauen Wasser spiegeln sich die Dünen wie eine Fata Morgana. Ist das Vlei trocken, steht die weiße Fläche im Schein der untergehenden Sonne in faszinierenden Kontrast zu den tief roten Dünen.

Östlich dieser Welt aus Sand beginnt die Halbwüste. Die roten Sandflächen weichen den Bergen und Steinebenen. Farben und Konturen stoßen aufeinander – am eindrucksvollsten am Brandberg, der höchsten Erhebung Namibias, dessen gewaltiges Massiv weithin sichtbar ist. Durch das Gebirge verlaufen viele wilde Schluchten, die in der Regenzeit vom Plätschern vieler kleiner Wasserfälle erfüllt werden.

Weiter nördlich bietet die wildromantische Landschaft zwei weitere geologische Besonderheiten: den schwarz bis rötlich-violetten „Verbrannten Berg“ und die „Orgelpfeifen“: Verscheidenfarbige Basaltplatten streben senkrecht aus dem Boden. In den Felsen am Doros-Krater finden Sie versteinerte Baumstämme und bei Twyfelfontein die größte „Kollektion“ steinzeitlicher Felsgravuren in Afrika. Sie zeigen 2.500 Felsgravierungen und –malereien, die bis zu 6.000 Jahre alt sind. – ein Schatz an früher Kunstfertigkeit

(Quelle: Botschaft von Namibia) www.namibia-botschaft.de

Zugriffe heute: 1 - gesamt: 383.




Oleco.de - GŁnstiger Surfen