Sicherheit

Kann man denn überhaupt nach Südafrika fahren? Ist das nicht viel zu gefährlich? Die Kriminalität im Land ist zwar relativ hoch, findet allerdings zum größten Teil in den Townships der Städte statt.


Der normale Tourist/Praktikant ist hiermit in der Regel nicht konfrontiert. Ein weiterer Schwerpunkt der Kriminalität sind die Großstädte. Hier sind insbesondere Johannesburg und Durban zu trauriger Berühmtheiten geworden, Johannesburg, auch „capitel of crime“ genannt allen voran . Hier ist die Gefahr, Opfer eines Überfalls zu werden, sicher nicht zu unterschätzen. Auch in Kapstadt sollte man im Dunkeln nicht mehr zu Fuß gehen. Besser, man nimmt sich ein Taxi.

Wie eigentlich überall auf der Welt, denken wir mal an New York oder auch Berlin sollte man folgende Vorsichtsmaßnahmen beherzigen:

Die Innenstädte von Johannesburg, Pretoria, Durban und Kapstadt sollten nach Geschäftsschluss und an Sonntagen gemieden werden. Auch tagsüber wird zu erhöhter Vorsicht geraten. Sowohl Stadtbesichtigungen als auch Township-Besuche sollten in organisierter Form unter ortskundiger Führung stattfinden.
Abgeraten wird vom Benutzen der Vorortzüge (auf jeden Fall!!) in Johannesburg, Pretoria, Durban und z.T. in Kapstadt (allenfalls 1. Klasse, nur zu Hauptverkehrszeiten).
Taxis sollte man möglichst bei zuverlässigen, bekannten Unternehmen reservieren. Rucksacktouristen sollten auf sichere Unterkünfte und sicheren Transport achten. Von Fahrten per Anhalter und mit sog. Minibustaxis wird dringend abgeraten. Von Fremden angebotene Getränke in Bars oder Restaurants sollte man nicht annehmen. Fälle, in denen "K.O.-Tropfen" beigemischt werden, werden auch in Südafrika häufiger.
Wegen der Gefahr von Fahrzeugentführungen und sog. "smash-and-grab"-Überfällen sollten im Auto die Fenster immer geschlossen und die Türen von innen verriegelt sein. Handtaschen, Photoapparate usw. sollten nicht sichtbar im Auto liegen.
Es wird empfohlen, bei Fahrten in zentrale ländliche Teile der Provinz Kwazulu-Natal und durch die sog. Transkei in der Provinz Eastern Cape möglichst Hauptverkehrsstraßen zu nutzen. In den übrigen Landesteilen sollten Überlandfahrten nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr unternommen werden, da Autopannen nach Einbruch der Dunkelheit ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen.
Es wird davon abgeraten, an Aussichtspunkten oder Rastplätzen Halt zu machen, wenn dort keine anderen Touristen in Sichtweite sind.
Aus Sicherheitsgründen wird empfohlen, ein Mobiltelefon anzumieten (auf den Flughäfen möglich) oder mitzubringen.

Für den Fall, dass man doch das Opfer eines Überfalls werden sollte, sollte man nicht den Helden spielen!! Geld abgeben und hoffen das die Sache damit erledigt ist.


Wichtige Notfallrufnummern
Polizei landesweit: 1 01 11
Ambulanz: 1 01 77
Handy-Notruf: 112


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