1960 bis 1992

Der erste Präsident war Fulbert Youlou, ein ehemaliger katholischer Priester. Seine Amtszeit war durch ethnische und politische Unruhen gekennzeichnet. Im August 1963 wurde er gestürzt.

Flagge der Volksrepublik Kongo (1969–1991)

Am 10. Januar 1966 wurde die neue Einheitspartei Mouvement National de la Révolution (MNR) gegründet, die nach ihren eigenen Satzungen als das oberste Organ des Staates gilt. Am 23. Juni 1966 wurde die Armee in eine Nationale Volksarmee umgewandelt. Nach einer kurzen Militärregierung wurde Alphonse Massemba-Débat Präsident, Pascal Lissouba wurde Ministerpräsident. Massamba-Debat wurde im August 1968 durch einen Putsch gestürzt, am 31. Dezember 1968 wurde Major Marien Ngouabi neuer Präsident. Er machte den Kongo zu einer Volksrepublik und lehnte sich politisch an die Sowjetunion an. Er wurde am 18. März 1977 ermordet.

Sein Nachfolger Oberst Joachim Yhombi-Opango wurde wegen Korruption und Abweichung von der Parteilinie am 5. Februar 1979 abgesetzt und durch den Vizepräsidenten und Verteidigungsminister Oberst Denis Sassou-Nguesso als Interimspräsident ersetzt.

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