Bulawayo

Bulawayo ist eine Stadt im Südwesten des Landes Simbabwe. Sie hat innerhalb Simbabwes Provinzstatus und ist gleichzeitig Hauptstadt der Provinz Nord-Matabeleland. Mit ca. 700.000 Einwohnern (2005) ist sie nach Harare die zweitgrößte Stadt des Landes. Bulawayo wurde 1893 von Cecil Rhodes nach dem britischen Sieg über den König der Matabele Lobengula an der Stelle des in der Mitte des 18. Jahrhunderts entstandenen Krals Gubulawayo neu gegründet und 1894 an ihren heutigen, etwas südlich gelegenen, Platz verlegt. Bereits drei Jahre später wurde sie an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Seit 1943 ist der Ort eine Stadt. Der Name Bulawayo stammt aus der Ndebele-Sprache und heißt Ort des Schlachtens.

Die Stadt liegt am Fluss Matsheumhlope auf etwa 1.340 m über dem Meeresspiegel.

An Betrieben gibt es Textil-, Metallwaren- und Reifenindustrie sowie Brauereien, Druckereien und Verlagen. Die Stadt ist Handelszentrum für die landwirtschaftlichen Produkte des Umlands. Sie ist Bahnknotenpunkt mit Linien nach Livingstone, Gaborone und Harare.

Für das Stadtbild charakteristisch sind die breiten, von Bäumen flankierten Strassen und die vielen noch erhaltenen viktorianischen Häuser.

Seit 1927 besteht zudem eine Technische Hochschule. Der Ort ist Sitz des 1901 begründeten Nationalmuseums. In der Nähe liegen die Ruinen von Khami.

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Karte von Bulawayo



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