Somalia


Somalia ist der (bereits) zerfallene Staat am Horn von Afrika - im äußersten Osten des Kontinents am indischen Ozean gelegen.

Vor dem Verfall grenzte es an den Golf von Aden im Norden, den Indischen Ozean im Osten, Kenia im Süden, Äthiopien im Westen und Dschibuti im Nordwesten. Zum Territorium gehörten das ehemaligen UNO-Mandatsgebiet (eine frühere italienische Kolonie) Somalia sowie das britische Protektorat Somaliland (mittlerweile eigene souveräne Republik). Somaliland wird jedoch noch häufig zu Somalia gehörig betrachtet.

Nach dem Fall der kommunistischen Diktatur unter Siad Barre im Jahr 1992 hat Somalia keine allgemein anerkannte oder faktische Regierung mehr.

Somalia liegt im Osten des Kontinents, am so genannten Horn von Afrika auf der Somali-Halbinsel. Der nördliche Teil des Landes ist zumeist bergig und im Somali-Hochland durchschnittlich 900 bis 2.100 m ü. NN; der höchste Berg ist der Shimbiris (Shimber Berris; 2.416 m). Nach Süden hin erstreckt sich ein Flachland mit einer durchschnittlichen Höhe von 180 m. Die Flüsse Juba und Shebelle entspringen in Äthiopien und fließen durch den Süden Somalias und damit durch die Somali-Wüste in den Indischen Ozean. Die Küstenlinie ist 2.720 km lang.

Somalia wird beeinflusst durch Monsunwinde, ein ganzjähriges heißes Klima, unregelmäßige Regenfälle und stetig wiederkehrende Trockenperioden. Außer in den Berg- und Küstenregionen liegt die durchschnittliche Maximaltemperatur am Tag zwischen 30 und 40 °C. Der südwestliche Monsun sorgt in der Gegend um Mogadischu für ein relativ mildes Klima in den Monaten von Mai bis Oktober. Zwischen Dezember und Februar bringt der nordöstliche Monsun ein ähnliches mildes Klima. In der sogenannten Tangambili-Periode zwischen den beiden Monsunen (Oktober bis November und März bis Mai) ist es heiß und feucht.

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