Archäologische Stätten und Naturregionen


Quelle: Botschaft der Republik Sudan

Der Sudan gilt als eines der wenigen Länder mit Potentialen im touristischen Bereich und vielfältigen Sehenswürdigkeiten. Die Küste am Roten Meer beispielsweise erstreckt sich über mehr als 700 km und bietet viele touristische Attraktionen: Tauchen, Unterwasserphotographie, Bootssport, Wasserski, zahlreiche Buchten und Korallenriffe. Die Region am Roten Meer ist im Gegensatz zu vielen anderen Feriengebieten frei von Umweltverschmutzung. Überdies reicht die Geschichte der Kulturen und Altertümer im Sudan weit in die Vergangenheit zurück, und er verfügt über ein reiches Erbe, das für in- und ausländische Touristen äußerst interessant ist.

Die Sehenswürdigkeiten finden sich hauptsächlich in den nördlichen Regionen (Naga, al-Musawwarat as-Sufra, Kerma, Barkal-Berg, Meroë, Dongola u. a.), wo heute noch die Reste der Pyramiden und Tempel von der einstigen kulturellen Blüte zeugen. Ein großer Teil der Bauwerke ist noch gar nicht entdeckt und steht im Mittelpunkt des Interesses von Wissenschaftlern und Forschern. Außerdem sind diese Regionen trotz ihres enormen touristischen Potentials noch frei von Massentourismus.

In den Regionen Sennar und Sinjah im Zentralsudan existieren Überreste des Sultanats Funj (Sultanat az-Zarqa’), die von einer langen und bedeutenden Rolle in der Geschichte zeugen. Im Osten und Westen sowie in Khartoum finden sich Spuren des Mahdi-Aufstandes und spiegeln die Größe des sudanesischen Volkes und seiner Geschichte. Daneben entdeckt der interessierte Besucher aus dem Ausland in den übrigen Regionen des Sudan zahlreiche Altertümer und Zeugnisse, die ihn dazu einladen, diese historische Epoche kennenzulernen.

In der Region Suakin im Ostsudan befinden sich Sehenswürdigkeiten, die von einer großen historischen Phase in der sudanesischen Geschichte Zeugnis geben. Die Insel Suakin ist eines der Gebiete, die eine Blüte und Erneuerung in der Baukunst erlebten, und ist bis heute in dieser Hinsicht weltweit nahezu einzigartig. Dem Kunstliebhaber bieten sich hier viele architektonische Besonderheiten.
Im Jahre 1935 gründete die Regierung den Nationalpark Dendar für wildlebende Tiere. Er stellt eines der größten Tierreservate Afrikas dar und erstreckt sich in einer einzigartigen Landschaft nördlich des Äquators über eine Fläche von 2.470 Quadratmeilen. 1990 wurde die Einrichtung des ersten sudanesischen Meeresreservats in Sanganib im Roten Meer bekanntgegeben. Seine Fläche beträgt rd. 12 qkm. Außerdem wurden das Touristendorf Arous am Roten Meer und die Jamiza-Niederlassungen in der Äquatorial-Provinz gegründet. Jagdgebiete finden sich auf den Anhöhen am Roten Meer, Möglichkeiten zum Vogelfang am Kendi-See in Darfur - nachdem der unkontrollierte Vogelfang unterbunden wurde. Weitere Jagdgebiete liegen im Südsudan in den Dari-Bergen, in den Regionen ar-Ragia az-Zarqa’ und Talha al-Masiri sowie in den Fungar-Bergen in der Provinz Kordofan.

So wie in den nördlichen und östlichen Provinzen finden sich im ganzen Land viele touristisch attraktive Gebiete.
Gegen Ende des 9. Jhd. v. Chr. trat eine politische Regionalmacht in Erscheinung, die als das Reich Kusch bekannt wurde. Diese Zeit wurde in die des Reiches Napata und die des Reiches Meroë eingeteilt.
Die archäologischen Stätten im Sudan zeugen von verschiedenen geschichtlichen Phasen: die pharaonische Zeit, Kerma, das christliche Kusch und die islamische Zeit.

(Quelle: Botschaft der Republik Sudan)

FinanceScout24: Ratenkreditvergleich

© Der Inhalt steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation

¨