Die wichtigsten archäologischen Stätten

Say: Die Insel Say befindet sich südlich des 2. Katarakts. Sie birgt zahlreiche archäologische Stätten, u. a. Tempel, Stelen und Friedhöfe und umfaßt damit sämtliche Kulturepochen vom Paläolithikum über die Pharaonenzeit bis zur osmanischen Herrschaft.
Sadenga: Hier finden sich pharaonische Tempel sowie Gräber aus der Zeit von Napata und Meroë.
Sulb: Ein Tempel aus pharaonischer Zeit und Fundstücke ägyptischen und meroitischen Ursprungs.
Tumbus: Hier finden sich ägyptische Felsinschriften in der Nähe des 3. Kataraktes sowie die Statue eines Menschen aus Meroë.
Kerma: Gehört zu den wichtigsten archäologischen Fundstätten mit größeren Gebäuden aus ungebranntem Ton - bekannt als „Deffufa“ - aus der Zeit des Reiches Kerma (2500 - 2400 v. Chr.)
Tabo: Befindet sich auf der Insel Argo südlich des 3. Kataraktes und besteht aus einem kuschitischen Tempel und archäologischen Fundstücken aus meroitischer und christlicher Zeit.
Kuwa: Hier befindet sich ein ursprünglich ägyptischer Tempel aus kuschitischer Zeit.
Alt-Dongola: Hauptstadt des christlichen Königreichs von Unternubien (Maqwar). Die dortige Moschee war ursprünglich eine Kirche. Außerdem befinden sich dort Häuser, Paläste und Gräber.
Barkal-Berg: Liegt in der Nähe des 4. Kataraktes und gilt als religiöses Zentrum des Reiches Napata. Funde (Tempel, Paläste, Pyramiden, Gewölbe) aus der Zeit von Napata und Meroë.
Nuri: Beherbergt Pyramiden und Königsgräber, in denen mehrere Mitglieder der Königsfamilie aus der Zeit von Napata bestattet wurden.
Kurru: Bekannt für seine Felsengräber mit Verzierungen aus der Zeit der ersten Könige von Napata.
Das moderne Merowe: Das heutige Merowe befindet sich in der Nähe des 4. Kataraktes und bietet einen Tempel, Gräber und Reste einer Stadt aus napatischer Zeit. Allerdings sind die dortigen Ausgrabungen noch nicht abgeschlossen.
al-Gazali: Eine Oase in der Wüste Bayuda einige Kilometer von Merowe mit Funden aus christlicher Zeit

 


Say: Die Insel Say befindet sich südlich des 2. Katarakts. Sie birgt zahlreiche archäologische Stätten, u. a. Tempel, Stelen und Friedhöfe und umfaßt damit sämtliche Kulturepochen vom Paläolithikum über die Pharaonenzeit bis zur osmanischen Herrschaft.
Sadenga: Hier finden sich pharaonische Tempel sowie Gräber aus der Zeit von Napata und Meroë.
Sulb: Ein Tempel aus pharaonischer Zeit und Fundstücke ägyptischen und meroitischen Ursprungs.
Tumbus: Hier finden sich ägyptische Felsinschriften in der Nähe des 3. Kataraktes sowie die Statue eines Menschen aus Meroë.
Kerma: Gehört zu den wichtigsten archäologischen Fundstätten mit größeren Gebäuden aus ungebranntem Ton - bekannt als „Deffufa“ - aus der Zeit des Reiches Kerma (2500 - 2400 v. Chr.)
Tabo: Befindet sich auf der Insel Argo südlich des 3. Kataraktes und besteht aus einem kuschitischen Tempel und archäologischen Fundstücken aus meroitischer und christlicher Zeit.
Kuwa: Hier befindet sich ein ursprünglich ägyptischer Tempel aus kuschitischer Zeit.
Alt-Dongola: Hauptstadt des christlichen Königreichs von Unternubien (Maqwar). Die dortige Moschee war ursprünglich eine Kirche. Außerdem befinden sich dort Häuser, Paläste und Gräber.
Barkal-Berg: Liegt in der Nähe des 4. Kataraktes und gilt als religiöses Zentrum des Reiches Napata. Funde (Tempel, Paläste, Pyramiden, Gewölbe) aus der Zeit von Napata und Meroë.
Nuri: Beherbergt Pyramiden und Königsgräber, in denen mehrere Mitglieder der Königsfamilie aus der Zeit von Napata bestattet wurden.
Kurru: Bekannt für seine Felsengräber mit Verzierungen aus der Zeit der ersten Könige von Napata.
Das moderne Merowe: Das heutige Merowe befindet sich in der Nähe des 4. Kataraktes und bietet einen Tempel, Gräber und Reste einer Stadt aus napatischer Zeit. Allerdings sind die dortigen Ausgrabungen noch nicht abgeschlossen.
al-Gazali: Eine Oase in der Wüste Bayuda einige Kilometer von Merowe mit Funden aus christlicher Zeit.
Meroë: Hauptstadt des Reiches Kusch mit Pyramiden, Tempeln und Überresten der königlichen Stadt.
al-Musawwarat as-Sufra: Religiöses Zentrum aus meroitischer Zeit mit prächtig bemalten Tempeln und einem großen Bauwerk aus Sandstein, bekannt als „al-Hush al-kabir“.
Naga: Ähnlich wie al-Musawwarat al-Sufra ein religiöses Zentrum in der Region al-Bitana im Landesinneren. Mehrere verzierte Tempel, Malereien, Gräber und Überreste einer Stadt.
Wadi Bin Naga: Meroitische Stadt mit Überresten eines königlichen Palastes und zahlreichen anderen Funden.
Ost-Soba: Soba war die Hauptstadt des christlichen Königreiches Alwa. Überreste einer Kirche, Ruinen von Palästen, Häusern und Gräbern.
Suakin: Suakin liegt an der Küste des Roten Meeres und gilt als einer der ältesten Häfen des Sudan. Der Ort besteht aus schönen Gebäuden mit islamischer Architektur aus Korallengestein.
Sennar: Hauptstadt des Sultanats Funj (1654 - 1821) mit Resten der alten islamischen Stadt.

Der Sudan verfügt über eine große Zahl unterschiedlicher archäologischer Sehenswürdigkeiten und Stätten kulturellen Erbes, die für erfolgreiche Investitionen im Tourismus nur erschlossen werden müssen. In letzter Zeit fanden in al-Fiqh, al-Musawwarat as-Sufra, al-Bajrawiyah in der Nil-Provinz und im Barkal-Museum in der Nord-Provinz Instandsetzungsarbeiten statt, und das Tor von Suakin als Teil des islamischen Erbes wurde restauriert. In Darfur wurden der Sultanspalast und die Sultansgräber ebenfalls restauriert.

Es finden archäologische Expeditionen nach Wadi Howar, in die Marra-Berge und nach Kordofan statt, und das Museum von Shaikan wurde renoviert.
In der Provinz Khartoum bestehen Investitionsprojekte, um das Nationalmuseum und einige weitere touristische Sehenswürdigkeiten instand zu setzen.
Eine einzigartige Tourismusregion stellen die im Westsudan gelegenen Marra-Berge mit ihren faszinierenden Landschaften, Wasserfällen, Mineralwasservorkommen und verschiedenen klimatischen Einflüssen sowie der dortigen Folklore und Volkskunst dar.

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