Museen

Sudanesisches Nationalmuseum
Es wurde 1965 errichtet und befindet sich in der Sharia an-Nil im Khartoumer Stadtteil al-Mogran in der Nähe des Zusammenflusses von Weißem und Blauem Nil.
Dem Besucher bieten sich Fundstücke aus verschiedenen historischen Epochen des Sudan von der Steinzeit bis zum Sultanat az-Zarqa’. Die nationale Behörde für Altertümer und Museen hat die im Rahmen der Rettung des nubischen Erbes vor der Flutung durch den Assuan-Stausee abgebauten und abtransportierten Tempel wiedererrichtet. Neben einem künstlichen See im Hof des Museums stehen die Tempel so wie sie ursprünglich zu beiden Seiten des Nils im sudanesischen Teil Nubiens erbaut waren.

Ethnographisches Museum
Es befindet sich in der Sharia al-Gami’a in Khartoum. Im Jahre 1955 wurden die Gebäude des britischen Militärclubs der damaligen Altertümerverwaltung zugewiesen. Die Behörde machte die ethnographischen Sammlungen, die seit 1945 in Lagerräumen unter Verschluß gewesen waren, zugänglich und stellte sie in dem im Dezember 1956 eröffneten Museum aus. Die Exponate des Museums sollen einen Eindruck von Leben, Bräuchen und Traditionen der verschiedenen sudanesischen Ethnien vermitteln.

Museum ‘Haus des Kalifen’
Dieses Museum befindet sich in Omdurman in der Nähe des Mahdi-Schreins. Das Museumsgebäude war der offizielle Sitz des Kalifen Abdallah at-Ta’ayushi, des Nachfolgers des Imam Muhammad Ahmad al-Mahdi.
Das Museum wurde 1928 gegründet. Der Besucher findet dort Ausstellungsstücke aus der Zeit der Mahdiya, des Sultans Ali Dinar und von Gordon Pasha, als er im Sudan herrschte.

Regionalmuseen

Das Museum von Shaikan
Es wurde im November 1965 in der Stadt al-Ubaid in Kordofan eröffnet. Benannt ist es nach dem Shaikan-Tal zur Erinnerung an die dort stattgefundene Schlacht 1883, in der Hicks Pascha von den Truppen des Mahdi besiegt wurde. Die Exponate des Museums stammen zum Teil aus der Zeit der Mahdiya, zum Teil stellen sie archäologische Raritäten aus allen geschichtlichen Epochen des Sudan dar. Außerdem beherbergt das Museum einige ethnographische Ausstellungsstücke.

Museum Sultanspalast Ali Dinar (al-Fasher)
Der Palast wurde in den Jahren 1960-61 wiedererrichtet. Der Palast diente dem Sultan und nach dessen Tod dem Distriktverwalter von al-Fasher als Wohnhaus und Regierungsgebäude. Anschließend bezog ihn bis 1971 der Provinzgouverneur. Später ging er ihn den Besitz der nationalen Behörde für Altertümer und Museen über, die ihn in ein Museum umwandelte. Die Exponate decken die Zeit von der Steinzeit bis zur christlichen Epoche ab und werden ergänzt durch Ausstellungsstücke aus dem Besitz des Sultans und seiner Familie. Weiterhin finden sich Gegenstände, die zur regionalen Kultur Darfurs gehören.

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