Asiaten (Asian)

An der Gesamtbevölkerung beträgt der Anteil der Asiaten 3 %. Sie sind hauptsächlich indischer Herkunft. Ihre Vorfahren wurden 1860 von den Briten nach Natal gebracht. Sie arbeitsteten dort als Kontraktarbeiter auf den Zuckerrohrplantagen. Die südafrikanischen Inder bilden die größte indische Gemeinschaft in Afrika. Zwischen den Indern gibt es je nach Ihrer Herkunft große kulturelle Unterschiede.

Die etwa 11 000 Chinesen leben meist in Johannesburg, auf dem Witwatersrand und in Port Elizabeth. der Lebensstil der meisten in Südafrika geborenen Chinesen ist wesentlich, und meistens beherrschen sie die beiden Sprachen Afrikaans und Englisch fließend.

Japaner galten als „Weiße“, die Kapmalaien, die zu einem beträchtliche Teil auf Vorfahren aus der südostasiatischen Inselwelt zurückgehen, galten nicht als Asiaten sondern als "Farbige".

Diese südafrikanischen „Asiaten“ sind zu etwa 60 bis 70 % Hindus und zu etwa 20 % Moslems. Die übrigen sind meist Christen. Fast alle „Asiaten“ sprechen Englisch und verfügen teilweise noch über Kenntnisse einer indischen Sprache und zwar hauptsächlich Telegu und Gudscharati sowie etwas weniger Hindi und Tamil, bei den Moslems kommt auch noch Urdu vor.

Die wenigen eingesessenen Chinesen wurden ebenfalls als „Asiaten“ klassifiziert, taiwanesische Chinesen jedoch ebenso wie Japaner als „Weiße“. Die Buddhisten unter den Asiaten gehören meist zu den Chinesen.


Letzte Änderung am Samstag, 23. September 2006 um 12:37:11 Uhr.


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