Karoo

Das Klima in der Karoo

Das zentrale Binnenhochland Südafrikas, die Karoo, ist von den gewaltigen Bergketten des Randgebirges (Escarpment) umgeben. Die feuchten Seewinde regnen sich bereits an den Luv-Seiten der Berghänge ab, so dass die windabgewandten Seiten weitgehend trocken bleiben. Die endlosen Graslandschaften der Karoo erhalten darum jährlich kaum mehr als 400 mm Niederschlag, der hauptsächlich im Sommer fällt. Im Winter ist es dann weitgehend trocken. Die Niederschläge nehmen nach Nordwesten hin weiter ab. Die obere Karoo erhält normalerweise weniger als 200 mm pro Jahr und zählt damit zu den ariden, halbwüstenartigen Zonen (Niederschläge sind geringer als die Verdunstungsmengen).

Bedingt durch die Höhenlage des zentralen Hochplateaus von durchschnittlich 1200 m über NN bleiben die Temperaturen im Sommer meistens erträglich, wenngleich Werte von 35 Grad und mehr keine Seltenheit sind. Nach Nordwesten hin, in Richtung des Kalahari Beckens, steigen die Temperaturen an, bedingt durch die geringere Höhe (100 m Höhendifferenz = 1 Grad). In Upington etwa, am Unterlauf des Oranje, muss im Sommer durchaus mit Temperaturen um die 40 Grad gerechnet werden.

Die ideale Reisezeit für die Karoo liegt zwischen Mai und September. Tagsüber ist es angenehm warm (20 bis 25 Grad) und sonnig. Nachts wird es kühl, so dass man herrlich schlafen kann.



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