East London

East London (Afrikaans: Oos-London, Xhosa: Imonti), ist eine Stadt mit ungefähr 500.000 Einwohnern im Südosten von Südafrika. Sie liegt an der breiten Mündung des Buffalo- und des Nahonn River und besitzt den einzigen Flußhafen Südafrikas. Wirtschaftlich ist dort die Nahrungsmittel- und Textilindustrie groß vertreten. Bekanntestes Unternehmen ist jedoch Daimler-Chrysler, die einen großen Teil ihrer LKWs und eine kleinen Teil ihrer PKWs mit Linkssteuerung hier montieren. Selbst der heutige und bald scheidene Vorstandsvorsitznde des Konzens Jürgen Schrempp verbrachte hier weit über ein Jahrzehnt seiner Karriere

Die relativ kleine Innenstadt vermittelt einen eher gemütlichen Charakter, East London wird daher auch gerne als Rentnerstadt bezeichnet. Es gibt wunderbare Strände zum Schwimmen und Surfen und durchschnittlich sieben Stunden Sonne täglich. Das Nachtleben ist sehr bürgerlich geprägt, in der Nebensaison gewinnt schnell den Eindruch einer langweiligen Stadt.

East London war bis 1857 hauptsächlich Militärstützpunkt, da es in dieser Gegend immer wieder zu kriegerischen Auseinandersetzungen mit den Zulu-Stämmen gab. In diesen Jahren wurden 2362 Männer, 361 Frauen und 195 Kinder hier angesiedelt (entlassene Söldner der Britisch-Deutschen Legion), 1858 kamen weitere 2315 deutsche Söldner. Sie gaben der Region starke Wachstumsimpulse.

An diese Zeit erinnert das "German Settler's Memorial", das unter anderem auf fünf Bronzetafeln die Geschichte der Auswanderer erzählt und - in deutscher Inschrift - "Den deutschen Einwanderern" gewidmet ist. Im Umkreis von 100km finden sich Ortsnamen wie Braunschweig, Hamburg, Potsdam oder Berlin. Touristisch gesehen, genügt für East London ein kurzer Stop.




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