Ostafrika

Unter Ostafrika werden die Länder Afrikas etwa östlich des Nils zusammengefasst. Das sind:


Äthiopien (Hauptstadt Addis Abeba),
Burundi (Hauptstadt Bujumbura),
Dschibuti (Hauptstadt Dschibuti),
Eritrea (Hauptstadt Asmara),
Kenia (Hauptstadt Nairobi),
Komoren (Hauptstadt Moroni),
La Réunion (Hauptstadt Saint-Denis),
Madagaskar (Hauptstadt Antananarivo),
Mauritius (Hauptstadt Port Louis),
Ruanda (Hauptstadt Kigali),
Seychellen (Hauptstadt Victoria),
Somalia (Hauptstadt Mogadischu),
Tansania (Hauptstadt Dodoma / Regierungssitz Daressalam) und
Uganda (Hauptstadt Kampala).

Eine eingeschränkte Definition begrenzt Ostafrika auf das Gebiet östlich des Zentralafrikanischen Grabens zwischen Äthiopien und dem Fluss Rovuma, was die Länder Kenia, Tansania, Uganda, Burundi und Ruanda beinhaltet. Manchmal kommen Teile Mosambiks und des Sudans hinzu.

Reiseveranstalter beziehen sich bei Ostafrika auf Grund touristischem Interesses oft nur auf die Safari-Gebiete Kenia, Uganda und Tansania.

Auf Grund über 200 verschiedener Völkerschaften mit 4 Sprachfamilien und großen kulturellen und sozialen Unterschieden birgt Ostafrika ein hohes Konfliktpotential, was sich in vielen vergangenen und aktuellen Kriegen und Bürgerkriegen zeigt. Die Grenzen vieler Staaten wurden durch die Kolonialmächte willkürlich ohne Beachtung von Kultur- oder Völkergrenzen festgelegt, was erheblich die Entwicklung der Region gefährdet.

Die Staaten Tansania, Ruanda und Burundi bilden die ehemalige Kolonie Deutsch-Ostafrika.