Frühe Geschichte

Zahlreiche fossile Funde im Großen Afrikanischen Grabenbruch legen den Schluss nahe, dass maßgebliche Prozesse der Menschwerdung sich im ostafrikanischen Raum abgespielt haben. So gilt für viele Anthropologen das Gebiet von Uganda und den Nachbarstaaten als die „Wiege der Menschheit“.

Man nimmt an, dass Uganda einst einen geschlossenen Regenwaldbewuchs aufwies, der von Pygmäenstämmen besiedelt war, die als Jäger und Sammler ihr Auskommen fanden. Vor etwa 2000 Jahren wurden diese Stämme durch die Einwanderung von kuschitische Sprachen sprechenden Hirtenvölkern im Norden und schließlich von Ackerbau betreibenden Bantuvölkern immer weiter zurückgedrängt. Etwa um 100 n. Chr. soll es zu einer erneuten Einwanderung von Hirtenvölkern im Westen Ugandas gekommen sein.

Es entwickelten sich Gesellschaften, die sich auf den Stamm als wichtigstes Element stützten.

Ab dem 9. Jahrhundert bildeten sich umfassendere Bantu-Gemeinwesen heraus. Später hinzukommende Hima übernahmen die Führung dieser Gemeinwesen und bauten auf ihnen auf. Da die Bevölkerungsgruppen divers und sehr mobil sowie kulturell relativ flexibel waren, setzte im Laufe der Zeit eine Überlagerung und gegenseitige Ergänzung von ackerbauender Bantukultur und viehzüchtender Himakultur ein.

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